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Linköpings Domkyrka

Linköpings Dom zu einer der am besten erhaltenen mittelalterlichen Kathedralen Schwedens!

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innerhalb der Domkirche von Linköping, Foto in Richtung Altar aufgenommen, große Gewölbedecken sichtbarinnerhalb der Domkirche von Linköping, Foto in Richtung Altar aufgenommen, große Gewölbedecken sichtbar

Die hohen hellen Gewölbe und ein Gefühl von Weite empfangen den Besucher in einer der größten Kathedralen des Nordens, aber es gibt hier auch eine eigene Ecke für einen Moment der Stille, des Gebets und des Kerzenanzündens.

Der Dom zu Linköping ist Schwedens am besten erhaltene mittelalterliche Kathedrale und hier gibt es viel zu entdecken; die gotischen Blendarkaden mit ihren merkwürdigen Steinfiguren, Maria, die ihren Blumenmantel über uns von einem der Fenster ausbreitet, die Perlen des Rettungsringes im Boden … Der Dom zu Linköping steht Ihnen das ganze Jahr über offen, mit der Möglichkeit zu persönlicher Andacht, Fürbitte sowie einer Vielzahl von Gottesdiensten und Konzerten.

Im Schloss neben der Kirche befindet sich die Domschatzkammer: das Schloss- und Dommuseum Linköping mit mittelalterlichen Textilien, Vadstena-Stickereien, Silbergegenständen und vielem mehr.

Die Kathedrale dominiert seit über 800 Jahren das Stadtbild. Mit ihren 110 m Länge und dem 107 m hohen Turm beeindruckt sie weiterhin.

Bereits im 12. Jahrhundert stand hier ein Vorgänger. Eine romanische Basilika, die ungefähr ein Drittel so groß war wie das heutige Kirchengebäude.

In den 1230er Jahren erhielt Bischof Bengt von der Folkunga-Sippe die Erlaubnis des Papstes, mit einem Querschiff und einem neuen Chor im Osten zu erweitern. Danach wurde das Langhaus des 12. Jahrhunderts abgerissen und der Bau ging in größerem Maßstab und in gotischem Stil weiter.

Nach einer Bauunterbrechung im 14. Jahrhundert, wegen der Pest, wurde der romanische Chor durch drei helle Kapellen im spätgotischen Stil ersetzt.

Anfang des 16. Jahrhunderts war das mittelalterliche Bauwerk fertiggestellt. Über der Nikolauskapelle und der Thomaskapelle standen zwei Türme. Auch ein kleinerer, ein sog. Dachreiter, saß über dem Langhaus. Im Westen gab es keinen Turm, sondern stattdessen einen prächtigen Giebel mit einem großen Rosettenfenster.

Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der prächtige Giebel nach Entwürfen von Carl Hårleman durch einen Turm ersetzt. Der heutige Turm wurde von Helgo Zettervall entworfen und war 1886 fertiggestellt.

Architektonisch ist der Dom zu Linköping sehr interessant und gut erhalten. Die dreischiffige Hallenkirche im gotischen Stil zeigt bei näherer Betrachtung, dass sie eine große Vielfalt innerhalb der mittelalterlichen Architektur und Stile aufweist. Besonders auffallend sind die englischen Einflüsse in Form von Blendarkaden, Blattmasken usw. Neben Engländern sind es hauptsächlich deutsche Handwerker, denen wir dieses Meisterwerk aus Kalkstein zu verdanken haben.

Wie die mittelalterliche Kathedrale im Inneren aussah, wissen wir nicht genau. Es gibt Farbreste an Steinfiguren und in Blendarkaden, die zeigen, dass sie reich bemalt war. In Verzeichnissen werden die verschiedenen Altarfundationen aufgeführt, die zeigen, dass es über 30 Heiligenaltäre gab. Auch Scherben der bemalten Fenster geben ein Bild davon, wie farbenfroh sie erschienen. Neben dem Hochaltar, den Sakramentschränken und weiteren Altären sind es zwei mittelalterliche Inventarstücke, die wir heute sehen. Das prächtige Triumphkreuz aus dem 14. Jahrhundert, das in der Gewölbebogen über dem Zentralaltar sitzt, und das Taufbecken aus Bronze, ein deutsches Werk aus dem 15. Jahrhundert.

Nach der Reformation im 16. Jahrhundert gab es mehrere Brände in der Kirche, die einen großen Teil ihrer Inventarstücke zerstörten. Im Auftrag von Johann III. wurde die Kirche repariert und der König schenkte einen prächtigen Triptychon aus Alkmaar als neuen Altaraufbau. Heute hängt Marten van Heemskercks fantastische Malerei an der Südwand, unterhalb des Hochaltars.

Die Anordnung und die Ausstattungen des Kirchenraums haben sich im Laufe der Geschichte mehrfach verändert. Heute wird man von einem hellen und luftigen Kirchenraum empfangen, in dem Verzierungen und Ausstattungselemente aus verschiedenen Epochen schön zusammenfließen. Das mittelalterliche Kruzifix, die prächtige Kanzel des Barock, das einladende Altargemälde von Henrik Sørensen, das gravierte Mariensfenster von Lisa Bauer und alle anderen Kunstwerke zeigen einen Kirchenraum, der durch die Geschichte hindurch lebendig geblieben ist und noch immer voller Leben ist.

Besuchen Sie auch gerne die Schatzkammer der Kathedrale: das Schloss- und Dommuseum Linköping, untergebracht im alten Schloss neben der Kathedrale.

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